Namensfindung und Bedeutung:

Naga - Wurde aus dem Sanskrit geklaut und sollte Schlangengottheit/Drache bedeuten.

Mi - Das japanische Anhängsel bei Namen für "Schön".

Ich will euch eine Geschichte erzählen...

Von einem jungen Mann aus Sendogakure. Er war ein Ninja aus dem Dorf, wie viele andere auch. Doch hatte ihn der Wahnsinn gepackt. Da war etwas in seinem Blut, das rauschte, sobald er einen Kampf bestritt. Etwas, das ihn Spaß daran empfinden ließ, wenn er bereits als junger Genin gegen andere Menschen kämpfen durfte und überragte. Es war wie Macht und Hunger. Und auf seinen Missionen wollte er immer mehr. Und je weiter er diesem Rausch verfiel, desto mehr begannen die Menschen sich vor ihm zu fürchten. Sein Name damals war Yusei und seine Geschichte führt uns zur Entstehung einer grausamen Familie.

 

Es war eine kalte Nacht, als er ein unverzeihliches Verbrechen begann und zum ersten Mal gezwungen war dem Dorf in dem er aufgewachsen war, den Rücken zu kehren. Es war eine kleine Gruppe von Menschen, die in dieser Nacht verschwand. Sie hatten ihn geächtet für seine Brutalität. Seine Kampfeslust. Sein Morden auf einer jeden Mission. Und sie wollten, dass er bestraft wird, dass er sich schlecht fühlte und sogar zur Rechenschaft gezogen wird. Doch er selbst lachte über diese Menschen und liebte es ihnen noch mehr Angst einzujagen. Nur seine kleine Schwester, die unschuldige kleine Yukari, zerstörten sie. Mit ihr war es einfach. Man konnte sie herum schubsen, wenn er nicht da war. Sie ließ sich beschimpfen und nahm es sich zu Herzen. Sie konnte man beleidigen und sie stand immer und zu jeder Sekunde zu ihrem großen Bruder, auch wenn es nie leicht war. Und sie schwieg. Bis sie eines Nachts von einem hohen Gebäude in den Tod fiel.

Es war eine kalte Nacht, als der Sendoninja direkt vor aller Augen, zum ersten Maul aus purem Hass und Wut andere Menschen tötete. Unüberlegt und ohne List, hatte er die Schänder seiner Schwester in jener Nacht aus dem Dorf verschleppt. Und vor die Häuser ihrer Liebsten die Worte "Schuldig" geschrieben.

So hatte er Sendogakure verlassen. Nie erfuhr man, was mit dieser Gruppe von Menschen passiert war. Und von nun an, war es die Geschichte des Mannes der sich von Yusei später in Sarutobi umbenannte.

 

Gesetzlos wie er nun war, konnte er seinen Rausch endlich gänzlich ausleben. All den Schmerz den er wegen seiner kleinen Schwester gefühlt hatte, sollten nun alle anderen Spüren. Doch das Leben war schwerer als im Dorf. Er wurde für seine Morde nicht mehr bezahlt, wenn kein Auftrag dahinter steckte. Er hatte kein Team mehr, das ihn unterstützen konnte. Kein Krankenhaus das ihn kostenlos aufnahm. Keine Lehrer für neue Techniken. Bis er eines Tages auf Asura stieß. Sie war eine schwarzhaarige Schönheit, mit einer Haut wie Schnee. Und sie war die Erste, die Sarutobi nicht einfach töten wollte, obwohl sie ihn attackierte. So war es ihre Mission gewesen, ihn als Nuke zur Rechenschaft zu ziehen. So anmutig wie sie ihn attackierte, so stark und ebenbürtig wie sie war, so starke Augen, die vor Blutdurst nur so strotzten, das war Asura. Ihr Kampf dauerte lange. Doch keiner von ihnen schien zu wollen, dass er je endete. Beide konnten sich mit einem feixenden Lächeln schnell davon überzeugen. Und am Ende des Tages sanken Beide mit einem atemlosen Lächeln in die Knie. Der Mond über ihnen verwandelte alles in einen entfernten Traum. Und wieder war es ein Rausch. Etwas in seinem Blut das pumpte. Wie Macht und Hunger. Da war Asura für ihn.

Sarutobi nahm sich was er wollte. Nach dieser Nacht konnte er zwar fliehen. Doch kam er zurück. Er suchte Genya auf, suchte den Konflikt, nur um sie zu finden. Mitzunehmen. Er war der Mann, der ihr die Hand reichte und ihr eine neue und weitere Welt versprach. Er hatte sie von ihren Ketten gesprengt, die sie ans Dorf gebunden hatten. Und er hatte sie nie ihm Stich gelassen.

Sie formten zum ersten Mal das Nuke Team "Nagami". Und sie sollten lange ungestört und mörderisch ihren Weg durch alle Lande ziehen. Weg von dem vier großen Dörfern erforschten sie die Ruinen der alten Ninjadörfer vor den großen Kriegen. Und fanden auf ihren Reisen einen kleinen Jungen. Sein Name sollte Shiba lauten.

 

Das er ein Uchihanachkömmling war, wussten Asura und Sarutobi bereits, als sie ihn verwarlost aufgefunden haben. Sie haben ihn ausgewählt. Sie haben ihn aufgenommen. Sie haben ihn großgezogen. Seine neuen Kleider bezahlt. Er durfte Essen was er wollte. Und irgendwann durfte er sie auch seine Eltern nennen. Doch sie wollten ihn nur formen. Täglich ununterbrochen wurde er zu einem perfekten Werkzeug trainiert. Nur damit das Team "Nagami" sich verfollständigen konnte. Sie gaben dem Vollwaisen den Namen Shiba. Und er sollte im späteren Alter nicht weniger sadistisch und brutal werden wie sein neuer Vater. So hatte Sarutobi ihm doch alles mögliche gezeigt, wie man gefallen daran finden konnte. Doch wurde Shiba furchteinflößender. Seine Genjutsu trieben sehr schnell viele in den Wahnsinn. Und als Genie lernte er schneller als man es hätte erwarten können. Man schubste ihn ins kalte Wasser, ließ ihn sich schnell in tödliche Kämpfe verwickelen. Ihm wurde das Foltern beigebracht, das erlangen von Informationen, das Infiltrieren, das Ablenken. Er war niemand geworden der nach Blut dürstete wie seine Eltern, nein. Sie hatten ihn zu etwas grausameres erzogen.

 

Eines Tages stieß das Team allerdings auf eine besondere Mission. Es sollte ein einfache Mission werden. Zwei Hyuuga sollten sterben. So lautete der Auftrag. Sie befanden sich in Yu. In einem kleinen und unbedeutenden Dorf. Der Auftraggeber für diese Mission zahlte sehr viel. Warum sie sterben sollten behielt er für sich. Keiner hinterfragte es. Das war der Deal. Doch konnte man es sich denken. Denn auf der Stirn des Auftraggebers prangerte ein großes Juin Siegel. Gemacht für die Folter und das Töten, war es eine ursprüngliche Hyuuga Technik gewesen. Das ganze ging schnell. Asura wartete draußen mit ihren Mokuten Techniken um jegliche Personen am Flüchten zu hindern. Sarutobi infiltrierte gemeinsam mit Shiba das Haus. Die Hyuuga, entspannt in ihrem Familienleben, sahen sie nichtmal kommen. Shiba sorgte dafür. Er sorgte auch dafür, dass keiner von ihnen sich bewegen konnte, sodass sein Vater den Rest erledigte. Es war Routine geworden.

Doch fiel etwas aus der Routine heraus.

Zwei große Augen starrten Sarutobi und Shiba entgegen, als diese noch die lebenlosen Körper zu Boden fallen ließen. Es war ein kleines Mädchen, dass im Blut ihrer vermeitlichen Eltern stand. Sie weinte nicht. Und sie blickte auch nicht auf ihre Eltern. Ihre Hyuugaaugen waren ganz und gar Sarutobi und Shiba geschenkt worden. Ihre Gesichter waren hinter Fuchsmasken versteckt gewesen. Sarutobi lief als erstes auf die Kleine zu. Er griff sie unter die Arme, hob sie hoch, aus dem Blut ihrer Eltern, und ließ sie spielerisch Fliegen. Das Mädchen lachte freudig auf und versuchte die Fuchsmaske von Sarutobi mit ihren kleinen Babyhänden zu ergreifen. Und als wäre es das natürlichste auf der Welt nahmen sie die Kleine stillschweigend mit.

 

Sie war viel zu jung um als Shinobi erzogen zu werden. Aber jeder der drei kümmerte sich um sie. Vielleicht war es, weil Sarutobi es war, der gesagt hatte sie bleibt als Familienmitglied. Ohne groß darüber nachzudenken. Keiner des Teams wiedersprach ihm. Vielleicht lag es aber auch daran, dass jeder von ihnen Lächelte, wenn sie mit ihr spielten. Sie herhielt den Namen "Yuka" von ihm. Als man Sarutobi fragte warum, schwieg er und spielte nur mit einem Lächeln vor Yukas Augen mit einer Kuschelpuppe.

 

So entstand die ungewöhnliche Familie von der ich dir erzähle. Und ihre grausamsten Züge habe ich dir sogar verschwiegen. Doch ist es nicht das Ende der Geschichte. Denn diese Familie wird wachsen. Durch ein kleines süßes Mädchen mit dem Namen "Yuka"...

Vielleicht läufst du ihr irgendwann über den Weg?

Sticky: Nagami Sarutobi

Alter: 46

Geschlecht: männlich

Rang: Jounin

Verbindung zu Yuka: Vater

Clan: Norochi

Geburtsort: Sendo

Dorf: Yu

Standort: Unbekannt

 

Beschreibung:

Für Yuka war dieser Mann ein hitziges Monster, dass man nur lieben konnte. Er war ein absoluter Taijutsu Nutzer der Norochi und tötete, sowie folterte ohne Erbarmen, auch vor den Kindern, die er in seiner Familie aufgenommen hatte und groß zog. Doch sagte er nie zu ihnen Sohn oder Tochter. Das wäre zuviel des Guten gewesen. Auch wenn Yuka und Shiba ihn bewunderten, konnten sie ihn zur gleichen Zeit sehr fürchten. Besonders damals, als er noch als Nuke mit dem Team "Nagami" statt Familie Nagami umherreiste. Er sollte Yuka in Yugakure endlich zu einem Ninja ausbilden, bis der Gobi Yugakure zerstörte. Yuka und Shiba sind diesem Mann zuliebe zurück nach Sendo, seinen ursprünglichen Heimat, gekehrt.

Sticky: Nagami Asura

Alter: 44

Geschlecht: weiblich

Rang: Jounin

Verbindung zu Yuka: Mutter

Clan: Mokuton

Geburtsort: Genya

Dorf: Yu

Standort: Unbekannt

 

Beschreibung:

Asura war ein Monster, dass zu dem Norochi sehr passte. Ihre Heimat war Genya, so war ihre Natur auch sanfter, ihr Wesen netter als das von ihrem Mann Sarutobi. Ihre Ninjutsukünste haben Shiba geprägt und unterrichtet, bis er 16 wurde, und in Yugakure eintrat. Sie hielt die Familie zusammen, behandelte Yuka dauerhaft, wie man ein Kind behandeln sollte, und schützte sie ein bisschen vor den strengen Klauen von Sarutobi, der schon am liebsten mit 6 Jahren begonnen hätte die Nagami auszubilden.

 

Sticky: Nagami Shiba

Alter: 22

Geschlecht: männlich

Rang: Jounin

Verbindung zu Yuka: Bruder

Clan: Uchiha

Geburtsort: Shinsui

Dorf: Sendo

Standort: Sendo

 

Beschreibung:

Shiba wurde mit 10 Jahren von den beiden Nuke Ninja in Shinsui gefunden, die sich selbst Team Nagami nannten. Seitdem zirkuliert seine Welt einzig und allein um seine kleine Schwester Yuka, die er auf seiner ersten B-Rang Mission aufgelesen hatte mit seinen neuen Eltern und dem Ninjadasein. Schon damals galt er als ein Genie für Nin und Genjutsu. Grundsätzlich ist er allerdings eher eine kaltschnäuzige, aber sehr geduldige Person.

Der Hyuuga Clan

Alles was Yuka von ihrer leiblichen Familie weiß, war, dass sie eine reine Hyuuga Familie waren. Sie hatten alle diese weiße Augen, haben aber nicht in einem Ninjadorf, sondern eher außerhalb gelebt.

Sie stammten aus Yu. Und sie waren alle nicht mehr am Leben.

 

Den "Clan" Hyuuga allerdings, hatte Yuka anders kennen gelernt. Es war eine gefestigte Gemeinschaft in Yu. Wo doch einer Fuyukage und einer der letzten Kohikage geschätzte Hyuuga waren.

Und auch der Hyuugaclan in Sendo war eine Gemeinschaft. Kleiner, doch eng verwurzelt halfen sie der kleinen Genin den Umgang mit dem Byakugan zu festigen, und die berüchtigt gefürchteten Taijutsu zu lernen. Ohne weitere Fragen oder Missbiligungen. Man hatte ihr also ein wunderbares Erbe geschenkt. Das sie sehr zu schätzen weiß.

Und um diesem Erbe alle Ehren zu machen, will sie es verperfektionieren. Einer der Besten Hyuuga werden, den die Geschichte je gesehen hatte.